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Das B-Open 2026 hat einen Sieger!

Das B-Open 2026 hat einen Sieger!

Max Pick, von den anderen Teilnehmern ehrfurchtsvoll „The Peak“ genannt, gewinnt das B-Open der Sparkassen Chess Trophy 2026!

Vor dem Start der letzten Runde hatten noch sieben Teilnehmer berechtigte Hoffnungen, am Ende ganz oben in der Tabelle zu stehen. David Belka musste diese Hoffnungen als Erster begraben. Der junge Spieler von Borussia Lichtenberg wurde zu Dr. Jens Hinkmann heruntergelost. Hinkmann spielte eine starke Partie und konnte seinen jüngeren Kontrahenten schließlich im Turmendspiel bezwingen. Damit sicherte er sich einen starken Score von 6,5/8 Punkten.

UOhkT5Oh4mscvACqkYzj 1An den Brettern zwei und drei kam es zu direkten Duellen zwischen Spielern mit jeweils 6/7 Punkten. Oleksandr Kasapchuk (Foto), derlRnIE2EpZyEcK4JFdxJq Sieger von 2024, traf auf den US-Amerikaner Varun Venkat. Der Partieverlauf schien lange nicht viel herzugeben, und eine Punkteteilung wäre die logische Konsequenz gewesen. Dann unterlief Venkat jedoch im Endspiel ein brutaler Fehler. Der US-Amerikaner, der bis dahin ein fantastisches Turnier gespielt hatte, stellte einzügig eine Figur ein. Kasapchuk griff ohne zu zögern zu und gewann die Partie. Damit stand er als erster Spieler bei 7/8 Punkten.

Am anderen Brett trafen der Armenier Haik Khachikyan und Thomas Peter (Foto) aufeinander. Khachikyan erhielt eine aussichtsreiche Stellung, nachdem Peter seinen König auf eine verdächtige Wanderung geschickt hatte. Der Armenier spielte energisch im Zentrum, um dem exponierten schwarzen König beizukommen. Peter überstand die Ungenauigkeiten seines Gegners jedoch unbeschadet und konnte zwischenzeitlich sogar die Initiative an sich reißen. Die Partie nahm einen lebhaften und ausgeglichenen Verlauf mit Chancen auf beiden Seiten. Zwischenzeitlich unterlief Peter ein grober Schnitzer, den der Armenier allerdings nicht ausnutzen konnte. In der Zeitnot wählte Khachikyan schließlich eine Abwicklung in ein Turmendspiel, das sich als sehr vorteilhaft für Thomas Peter herausstellen sollte. Der Spieler des SV Wattenscheid ließ danach nichts mehr anbrennen und fuhr den vollen Punkt ein. Damit stellte auch Thomas Peter auf 7/8 Punkten.

 

Max Pick lDie letzte für den Endstand relevante Partie lief somit noch am ersten Brett. Dr. Martin Werner war bis dominant durch das Turnier gekommen und stand vor der Runde als einziger Spieler bei 6,5 Punkten. Gegen Max Pick (Foto) musste er allerdings mit den schwarzen Steinen antreten. Dennoch kam Werner gut aus der Eröffnung und konnte eine ausgeglichene, dynamische Stellung erreichen.

Mit zunehmender Spieldauer nahm die Partie jedoch an Komplexität zu. Beide Spieler suchten aktiv nach Chancen und die Stellung wurde immer schwerer einzuschätzen. Pick gelang es schließlich, die Initiative an sich zu reißen, als Werner zunehmend ungenaue Züge machte und den Figuren seines Gegners immer aktivere Felder überließ.

Die Zeitnot hatte bei beiden Spielern bereits um den 20. Zug eingesetzt, und dementsprechend überschlugen sich die Ereignisse. Innerhalb weniger Züge brach die Stellung des bis dahin ungeschlagenen Dr. Martin Werner zusammen, denn plötzlich waren Picks Figuren wie aus dem Nichts am Angriff beteiligt. Nach großem Materialverlust musste Werner seinem Gegner die Hand reichen. Max Pick stellte damit als dritter Spieler auf 7/8 Punkte.

Am Ende entschied die Feinwertung zwischen den drei Spielern. Den dritten Platz belegte Thomas Peter, den zweiten Platz Oleksandr Kasapchuk und der erste Platz ging an Max Pick. Ein verdienter Erfolg für den Spieler des SK Kerpen 64 nach einem brillianten Sieg in der letzten Runde. 

Zum Endstand:
Tabelle

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