Foto OB Westphal 1 minGrußwort von Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

Dortmund, im Mai 2021

Liebe Besucherinnen und Besucher der Sparkassen Chess Trophy 2021,

gern habe ich die Schirmherrschaft für dieses renommierte Turnier übernommen, das seit Jahrzehnten ein Garant für Schach auf Weltniveau ist.

Ich heiße das Teilnehmerfeld herzlich willkommen in Dortmund!

Die Schachtage sind eines der herausragenden Aushängeschilder unserer Stadt und haben maßgeblich zum guten Ruf Dortmunds als Sport- und Kulturmetropole beigetragen. Mit seiner internationalen Ausrichtung und großen Anziehungskraft sind die Schachtage ein weiterer Beweis dafür, dass Dortmund immer mehr anzieht.

In diesem Jahr werden die Schachtage zunehmend digital. Auch das passt in das neue Bild unserer Stadt: Wir wollen, dass Dortmund durch digitale Lösungen immer einfacher wird, in allen Lebenslagen, also auch im Sport. Für die Chess Trophy 2021 heißt das, dass weltweit immer mehr Menschen dieses außergewöhnliche Turnier mit seinen Weltmeistern, Großmeistern sowie hervorragenden Nachwuchssportlern und Amateuren noch intensiver erleben können. Die Welt wird live bei den 48. Internationalen Schachtagen im Juli 2021 in der Großstadt der Nachbarn dabei sein - ob auf verschiedenen Plattformen im Rahmen von Schach-TV oder im Internet.

Für alle jungen Schachfans freut es mich, dass ein YouTube-Kanal mit Videoproduktionen aus den Westfalenhallen das Angebot abrunden wird. Denn wir wollen, dass in Dortmund auch im Bereich des Schachsports noch mehr Kinder über sich hinaus wachsen.

Herzlichen Dank an alle, die an der Vorbereitung, Planung und Durchführung dieser Veranstaltung mitgewirkt haben. Allen an der Organisation Beteiligten wünsche ich viel Erfolg bei der Herausforderung des neuen digitalen Formates.

Als Schirmherr wünsche ich den Aktiven des Spiels innere Ruhe, Kraft und viel Erfolg für die vor Ihnen liegenden Partien, dem Schachpublikum weltweit ein sportlich hochwertiges Turnier mit vielen spannenden und unvergesslichen Partien.

Mit besten Grüßen

Thomas Westphal

Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

 

DvorkovichminimiertGrußwort von Arkady Dvorkovich, FIDE Präsident

Es ist eine große Genugtuung für mich, diesen Grußbrief zur Dortmunder Sparkassen Chess Trophy 2021 zu schreiben, einer Veranstaltung, die sich noch besonderer anfühlt als jede der bisherigen 47 Ausgaben.

Wie viele andere Turniere konnte auch Dortmund im vergangenen Jahr wegen der Pandemie nicht stattfinden. Es waren sehr traurige Tage, als wir sahen, wie einige der prestigeträchtigsten Events in unserem Sport nacheinander abgesagt wurden. In dieser Zeit der großen Ungewissheit konnten wir nicht ermessen, wie lange die Krise andauern würde, wie tiefgreifend der Schaden sein würde und ob einige dieser Turniere jemals wieder stattfinden würden.

Deshalb waren wir bei der FIDE froh, als wir die Nachricht erhielten, dass Dortmund 2021 wieder stattfinden wird. Es war eine große Erleichterung zu bestätigen, dass Dortmund stark genug war, den Sturm zu überwinden, und das Comeback unserer Lieblingsschachveranstaltungen ist auch ein Zeichen für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität.

Dies wäre ohne die Unterstützung der Sparkasse Dortmund, dem Titelsponsor und Mitorganisator der Veranstaltung, nicht möglich gewesen. Im Namen der FIDE und der gesamten Schachfamilie bedanken wir uns für die kontinuierliche Unterstützung dieser fantastischen Veranstaltung in all den Jahrzehnten und besonders jetzt, wo sie am meisten gebraucht wird.

Wie es oft nach einer Krise der Fall ist, hat sich Dortmund weiterentwickelt, und einige wichtige Neuerungen werden in diesem Jahr für die 48. Ausgabe präsentiert. Das Highlight der Veranstaltung wird natürlich der Kampf der Titanen sein - ein Match-up zwischen zwei ehemaligen Rivalen, Vladimir Kramnik und Viswanathan Anand, die ein vertrautes Szenario wieder aufgreifen werden, um unter einem innovativen Format zu spielen, bei dem keine Rochade erlaubt ist. Der Deutschland Grand Prix, bei dem die besten Spieler Deutschlands zusammenkommen, wird ein sehr spannendes Turnier sein, ebenso wie der NRW Jugend Cup. Dortmund wird digitaler sein als je zuvor, mit einer neu gestalteten Übertragung.

Hinter vielen dieser Veränderungen spüren wir die Hand des neu ernannten Event Directors Carsten Hensel. Bei allem, was Carsten bisher als Sportmanager, Organisator und Journalist gemacht hat, war er ein Vorbild an Professionalität. Er hat sich nie vor Innovationen gefürchtet, und das hat es ihm ermöglicht, in all seinen bisherigen Projekten seine persönlichen Spuren zu hinterlassen. Ich bin sicher, dass dies auch bei dieser Gelegenheit der Fall sein wird.

Ich möchte den Teilnehmern und allen, die an der Veranstaltung beteiligt sind, viel Glück wünschen.

 

krause UllrichGrußwort von Ulrich Krause, DSB-Präsident

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

die Dortmunder Schachtage gehören unbestreitbar zu den traditionsreichsten und wichtigsten Schachturnieren Deutschlands. Hier haben seit 1973 so viele internationale Topspieler um den Sieg gekämpft, dass an dieser Stelle nur einige erwähnt sein sollen, darunter die (Ex-)Weltmeister Magnus Carlsen, Garri Kasparov, Vishy Anand, Anatoly Karpov und Rekordsieger Wladimir Kramnik sowie der letzte und der frisch gekürte WM-Herausforderer Fabiano Caruana und Jan Nepomniachtchi.

Im letzten Jahr sollte das Event durch eine Neuausrichtung erfolgreich in die Zukunft geführt werden, im Zuge der Corona-Pandemie musste dieser Neustart jedoch leider verschoben werden. In diesem Jahr kann nun endlich unter dem neuen Namen „Sparkassen Chess Trophy“ gestartet werden. Leider können die Open aber auch 2021 nicht wie geplant mit mehreren hundert Teilnehmern in der Westfalenhalle ausgetragen werden, sondern nur online stattfinden. Dafür wird es mit dem Deutschland Grand Prix und dem NRW Jugend Cup zwei hochklassige geschlossene Turniere geben. Als besonderes Highlight werden wir außerdem die beiden Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik und Vishy Anand in einem experimentellen Match ohne Rochade bewundern können.

Die Sparkassen Chess Trophy ist aus zweierlei Gründen aus DSB-Sicht eine tolle Veranstaltung: Einerseits wird unser geliebter Sport mit großartigem Schach ins Rampenlicht gestellt – andererseits bietet sie auch in diesem Jahr wieder unseren Kaderspielern die Möglichkeit, sich mit absoluten Spitzenspielern wie Gata Kamsky und dem FIDE-Weltmeister von 2004 Rustam Kasimdzhanov zu messen. Dabei werden unsere Spieler bestimmt zeigen, dass sich das deutsche Schach im internationalen Vergleich nicht verstecken muss.

Für die Zukunft sehe ich hoffnungsfroh nach Dortmund und bin mir sicher, dass dort auch in den nächsten 50 Jahren Spitzenschach zu sehen sein wird. Ab dem nächsten Jahr hoffentlich ganz ohne Pandemie und genau so, wie die Ausrichter es sich vorgestellt haben!

Ich wünsche allen Spielerinnen und Spielern viel Erfolg und den Zuschauern viele spannende Partien!

 

SchaufelbergerminimiertGrußwort von Dirk Schaufelberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dortmund

Liebe Freundinnen und Freunde des Schachs,

zum 48. Mal finden im Sommer die Internationalen Dortmunder Schachtage statt.

Schach ist populär: Ein Amateur-Turnier für verschiedene Streamer sorgte im vorigen Sommer für Aufmerksamkeit. Organisiert hatten dieses Turnier die Onlineschach-Plattform „chess.com“ gemeinsam mit Twitch, einem Live-Streaming-Video-Portal. Es gab kein Spitzen-Schach zu sehen, doch dafür beste Unterhaltung.

Das Turnier moderierte der mehrfache USA-Meister Hikaru Nakamura. Er streamt seit Jahren Schach, doch mit Beginn der Pandemie schnellten seine Follower- und Zuschauerzahlen in kürzester Zeit in die Höhe.

Und auch der Serienhit „Damengambit“ sorgte für ein wiedererwecktes Interesse an Schach. 62 Millionen Menschen ließen sich laut dem Streamingdienst auf die Geschichte einer jungen Frau ein, die es in den 60er-Jahren vom Waisenhaus bis an die Spitze der professionellen Schachwelt schafft.

Was zeigt uns das? Schach kann zeitgemäß sein und viele Fans für sich gewinnen. Doch dafür sind neue Konzepte gefragt. Computer haben das einstige „Spiel der Könige“ verändert. Und doch behält es seinen Reiz. Wenn man weiß, wie man dafür begeistert.

Der neue Organisator der Internationalen Dortmunder Schachtage, der Verein Initiative Pro Schach e. V., will begeistern – mit neuen Ideen und mehr Digitalisierung. Ein zeitgemäßes Schach soll nicht nur eingefleischte Fans anlocken.

Denn das Motto, mit der 1973 der Stein ins Rollen gebracht wurde, bleibt: Wir Dortmunder haben mehr drauf als vor den Ball zu treten. Wir sind auch die Stadt des Schachs.

In diesem Jahr erwartet uns im Sommer ein Schachfestival mehrerer Leistungsklassen gebündelt an einem Ort. Die Schachtage kehren zurück in die Westfalenhallen. Mit Streaming und einer eigenen Online-Redaktion wird das digitale Sparkassen Online Open in die Breite getragen.

Gespannt bin ich auf die neue Schach-Variante „No castling chess“, die auf eine Initiative des 14. Schachweltmeister Wladimir Kramnik zurückgeht. Wesentlich ist das Verbot, zu rochieren. Es soll das Spiel dynamischer und unterhaltsamer machen. Dortmund gehört zur ersten Stadt, die ein solches Turnier mit den beiden Großmeistern Wladimir Kramnik und Viswanathan Anand durchführt.

Das Sponsoring sportlicher Veranstaltungen, aber auch das Engagement im kulturellen und im sozialen Bereich gehören für uns zur Unternehmensphilosophie – weil’s um mehr als Geld geht. Doch ohne unsere Kundinnen und Kunden wäre unser Engagement nicht möglich. Ihnen gebührt deshalb unser Dank für ihre Treue.

„Es ist im Leben wie im Schachspiel“, schrieb Arthur Schopenhauer, „wir entwerfen einen Plan; dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal zu tun belieben wird.“

Mit diesen Worten wünsche ich uns allen spannende und unterhaltsame Schachtage.

Ihr Dirk Schaufelberger

Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dortmund

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